14. Juli 2010 in Kategorie: Zahnmedizin
Um die Praxistauglichkeit neuer Produkte sicherzustellen, baut das Unternehmen 3M ESPE bei der Entwicklung neuer Lösungen u. a. auf das Urteil einer ausgewählten Gruppe von Zahnärzten, die aus den unterschiedlichsten Regionen Deutschlands stammen. Diese regionalen Meinungsbildner sowie Mitarbeiter von 3M ESPE treffen sich – als eine Maßnahme unter vielen – für einen optimalen Austausch zwischen allen Beteiligten regelmäßig zu einer gemeinsamen Tagung ...
An dem diesjährigen Event am 16. und 17. April 2010 in Starnberg nahm auch Dr. Regine Carl teil. Im Interview gewährt sie einen Blick hinter die Kulissen der Veranstaltung.
Dental Baromter: Frau Dr. Carl, bitte stellen Sie sich kurz vor!
Dr. Regine Carl: Ich leite mit meinem Ehemann Dr. Wolfgang Carl eine Zahnarztpraxis in St. Ingbert im Saarland und widme mich hier insbesondere der präventionsorientierten Zahnheilkunde sowie der Kinderzahnheilkunde. Bereits seit 2002 erprobe und bewerte ich außerdem Produkte von 3M ESPE vor ihrer Markteinführung und berichte im Rahmen meiner Vortragstätigkeit zu Prophylaxe-Themen Kollegen sowie ihren Praxisteams u. a. über meine Erfahrungen mit diesen Produkten.
Dental Baromter: Warum ist es Ihnen wichtig, als Erprober und Referent tätig zu sein?
Dr. Regine Carl: Wie beispielsweise in Starnberg durch Frank Scheffler, Vorstandsmitglied bei 3M ESPE, werde ich stets frühzeitig über die aktuellen Entwicklungen sowie die Zukunftspläne des Unternehmens informiert. So erhalte ich alle Informationen aus erster Hand und kann sie – inklusive Tipps und Tricks – an Kollegen weitergeben. Von wesentlicher Bedeutung ist jedoch, dass dieser Informationstransfer nicht einseitig erfolgt: Das Feedback, das ich bei Vorträgen und Seminaren von den Teilnehmern erhalte, sowie meine eigenen Erfahrungen gebe ich an das Unternehmen 3M ESPE weiter. Hier sind Optimierungsvorschläge der Anwender stets willkommen und konstruktive Anregungen werden gerne umgesetzt.
Dental Baromter: Kommunikation stand auch im Mittelpunkt der Jahrestagung – in welcher Form wurde sich dieser Thematik angenommen?
Dr. Regine Carl: Richtig, Kommunikation in all ihren Facetten zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Programm. Dazu gehörte z. B. der Erfahrungsaustausch mit den übrigen anwesenden Zahnärzten, die Diskussion mit Mitarbeitern von 3M ESPE, das gemeinsame Erarbeiten von Vortragsinhalten, die jeweils für die Kollegen in der Region von Interesse sein könnten und vieles mehr. Thematisiert wurden außerdem die Zusammenarbeit von Praxis und Labor sowie die Kommunikation mit Patienten.
Dental Baromter: In welcher Hinsicht wurde Teamwork zwischen Zahnarzt und Zahntechniker thematisiert?
Dr. Regine Carl: ZA Martin Ahrberg, der Anwender des Lava™ Chairside Oral Scanner C.O.S. ist, hielt gemeinsam einen Vortrag mit ZTM Thomas Jobst. Es war sehr interessant, einen Einblick zu gewinnen, inwieweit sich ihr Workflow durch die digitale Abformung verändert hat und es wurde deutlich, dass beide den Einsatz des Intraoralscanners als wesentliche Verbesserung für ihre Zusammenarbeit empfinden.
Dental Baromter: Konnten Sie auch neue Anregungen für die Kommunikation mit Patienten gewinnen?
Dr. Regine Carl: Oh ja! Mit der Kommunikationstrainerin Prof. Dr. Dorothee Heckhausen aus Berlin stand uns eine ausgewiesene Expertin zur Seite, die alle Teilnehmer durch den interaktiven Ansatz ihres Fortbildungskurses in den Bann zog. Es wurden Kommunikationstechniken erarbeitet und diese gleich in praktischen Übungen angewandt, indem wir typische Situationen nachgestellt haben, die im Praxisalltag häufig auftreten. Es ist sehr wichtig, dem Patienten im Gespräch Raum zur eigenen Entfaltung zu bieten. Z. B. können Schweigepausen, die einem selbst lang vorkommen, dazu führen, dass der Patient
selbst aktiver wird und eigeninitiativ eine Lösung für sein Problem vorschlägt. Die Tipps von Prof. Dr. Heckhausen werde ich auf jeden Fall in meine alltägliche Arbeit einfließen lassen und sie auch an die Teilnehmer meiner eigenen Seminare weitergeben.
Dental Baromter: Wie lautet Ihr Fazit zum diesjährigen Meeting in Starnberg?
Dr. Regine Carl: Für mich bedeutete die Veranstaltung ganz klar eine Bereicherung des eigenen Kommunikationsvermögens. Zudem habe ich wie immer sehr von den kollegialen Gesprächen in der Gruppe profitiert, in denen ehrliche Kritik geäußert wird, die sowohl von den Teilnehmern als auch von den Mitarbeitern von 3M ESPE ernst genommen und positiv umgesetzt wird. Einmal mehr bin ich inspiriert, hochmotiviert und völlig erschöpft nach Hause gekommen und freue mich darauf, das Erlernte im Alltag einsetzen und in meinen Seminaren vermitteln zu können.
Weitere Informationen
3M ESPE AG
ESPE Platz
D-82229 Seefeld
E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.3mespe.de


