19. Februar 2010 in Kategorie: Sonstiges
GABA Produkte enthalten keine umstrittenen Nanoteilchen -
Die GABA stellt aufgrund zunehmender, teilweise besorgter Konsumentenanfragen fest, dass die GABA Produkte (aronal, elmex, meridol) keine der umstrittenen Nano-Partikel enthalten. Die extrem kleinen Teilchen (Durchmesser unter 100 Nanometer) werden unter anderem bei Kosmetikprodukten, Lebensmitteln und Medizinprodukten verwendet. Ihre Nutzung gewinnt zunehmend ...
Ihre Nutzung gewinnt zunehmend an Bedeutung. Aufgrund unzureichender Untersuchungsdaten sind Gesundheitsschäden jedoch nach Meinung einiger Experten und Organisationen unkalkulierbar und der Einsatz dieser Partikel mit Risiken verbunden. In Produkten der GABA kommen diese Inhaltsstoffe nicht zum Einsatz.
Nanomaterialien sollen bei Lebensmitteln wie Ketchup oder Puderzucker die Fließ- und Rieseleigenschaften optimieren, in Haushaltsgegenständen und Reinigungsmitteln keimtötend wirken und in Zahnpasten den Schmerz bei sensiblen Zähnen hemmen. Nanopartikel sind kleiner als Feinstaub und haben eine große Oberfläche in Relation zu ihrem Volumen. Da sie durch eine hohe Mobilität charakterisiert sind, könnten sie Zellmembranen durchdringen und anschließend in die Organe befördert werden. Die Partikel dringen über die Atemwege, den Magen-Darm Trakt und offensichtlich auch über die Haut in den Körper ein. Laut Prof. Richard Raedsch vom Berufsverband der Deutschen Internisten (BDI) belegen wissenschaftliche Studien, dass Titandioxid- Nanopartikel, wie sie in antibakteriellen Zusätzen verwendet werden, Leber-, Nieren- und Herzmuskelschäden auslösen können und überdies zu einer Zerstörung der Erbsubstanz DNA führen können. „Die Wirkung von Nanopartikeln auf den Menschen wurde noch nicht ausreichend belegt und untersucht“ erläutert Bärbel Kiene, Director Scientific Affairs bei GABA International. GABA-Produkte wie aronal, elmex oder meridol enthalten definitiv keine dieser umstrittenen Nano-Bestandteile.“
Literatur:
Berufsverband deutscher Internisten e.V. (BDI): Wie man Nanopartikel in Kosmetikprodukten und Lebensmitteln vermeiden kann, 2009 Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): Nanosilber – Der Glanz täuscht, 2009

