12. Juli 2011 in Kategorie: Aktuell
An Bord eines der größten Kreuzfahrtschiffe der Welt mit Autodeck, der M/S Color Fantasy, stellte Dental Carestream auf der Fahrt von Kiel nach Oslo seine Produkte vor. Dr. Sigmar Kopp stellte sich dabei den Fragen der Fachjournalisten zur digitalen Dentaldiagnostik.
Bei einem Workshop wurden die Produkte des Unternehmens näher unter die Lupe genommen. So nahm die Mitarbeiterin von Carestream Ingrid Köller die Journalisten mit auf einen kleinen Streifzug durch die Welt der digitalen Dentaldiagnostik. Dabei stellte die Dentalberaterin intraorale und extraorale Systeme bildgebender Verfahren vor. Unter anderem die Intraoralkamera
Kodak 1500. Das Gerät ermöglicht durch patentierte Flüssiglinsen-Technologie eine Fokussierung wie das menschliche Auge oder schafft durch die Standards der Wi-Fi Alliance eine kabellose Arbeitsumgebung mit uneingeschränktem Bewegungsspielraum. Weiter erklärte sie die Bedeutung des fokussierten Volumens bei der diagnostischen Nutzung einer DVT-Aufnahme. Unter anderem führt Ingrid Köller aus, dass je kleiner der abzubildende Bereich ist, desto kleiner sollte das Volumen sein, um die Tiefenschärfe zu verbessern und die Strahlenbelastung niedrig zu halten.
Ingrid Köller gehört zu einem Team spezialisierter Berater, die sich als qualifizierte Ansprechpartner des Zahnarztes direkt vor Ort um die individuellen Belange in der Praxis kümmern.
Im Anschluss an die Ausführungen von Ingrid Köller, sprach Dr. Sigmar Kopp, niedergelassener Zahnarzt aus Güstrow, anhand klinischer Fälle über seine Erfahrungen mit der digitalen Röntgentechnik. Dass in Deutschland die digitalisierte Technik bei Zahnärzten noch weit weniger verbreitet ist als beispielsweise in Frankreich, ist seiner Meinung nach auch auf den geringen Wissensstand bei den Zahnärzten, was diese Technik betrifft, zurückzuführen. Viele haben noch nicht die Chancen und Wertigkeit dieser Technologie für ihre Praxis erkannt, so Dr. Kopp
Er selbst nutzt die Technik bereits seit Jahren und hält den Einsatz einer digitalen Röntgenlösung gerade im Bereich Parodontologie und Endodontie für besser geeignet, als das konventionelle bildgebende Verfahren. So sei das Gerät Kodak 9000 3D bei den täglichen Standardanforderungen und damit in 90 % aller Fälle die perfekte Antwort. Bei komplexen Fragestellungen, die unterschiedliche große Volumen erfordern oder Gemeinschaftspraxen bietet das Gerät CS 9300 eine am Diagnosebedarf ausgerichtete All-in-One-Lösung. Hervorzuheben sei dabei unter auch das variable Flexi-Field-of-View, bei 5 x 5 bis 17 x 13,5 cm, mit dem sich jeder zu befundende Bereich bei optimaler Volumengröße und mit geringstmöglicher Strahlendosis abbilden lässt.
Außerdem sagte Dr. Kopp, dass die digitale Volumentomographie DVT vor allem im Bereich schwierig darzustellender Strukturen wie z.B. Wurzelkanäle, an Bedeutung gewinnt. Je nach Indikation sei in vielen Fällen jedoch eine Panoramaaufnahme völlig ausreichend.
Lesen Sie dazu mehr im Magazin Dental Barometer Ausgabe 6, das am 8. September 2011 erscheint.
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