22. November 2010 in Kategorie: Aktuell

Der Chlorhexidin-haltige Schutzlack Cervitec Plus von Ivoclar Vivadent wird dem „Plus“ in seinem Namen gerecht. Cervitec Plus ist wirksamer als sein Vorgänger Cervitec. Dies bestätigt eine gemeinsame klinische Studie des Bezirkskrankenhaus in Halmstad, Schweden, und der Universität Kopenhagen, Dänemark.

Patienten in % mit hohen Bakterienzahlen Patienten in % mit hohen Bakterienzahlen

Neu am Chlorhexidin-Thymol-Schutzlack Cervitec Plus von Ivoclar Vivadent ist die Rezeptur und die verbesserten Haftungseigenschaften. Wie sein Vorgänger Cervitec reduziert auch Cervitec Plus die Bakterienzahlen im Mund deutlich. Mit einem Unterschied: Cervitec Plus ist bei der Bakterienbekämpfung wirksamer. Zu diesem Ergebnis kommt eine gemeinsame Studie des Bezirkskrankenhauses in Halmstad, Schweden, und der Universität Kopenhagen, Dänemark. Die klinische Studie wurde während einer durchschnittlichen Dauer von 48 Wochen durchgeführt. Untersucht wurden die Zahlen der kariogenen Mutans-Streptokokken-Keime und die Entwicklung der Karies in den Fissuren permanenter Molaren (Sköld-Larsson et al. 2009).

Jugendliche Probanden

An der Doppelblind-Studie im Split-Mouth-Design nahmen insgesamt 58 Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren mit festsitzenden kieferorthopädischen Apparaturen teil. 116 Molarenpaare wurden zufällig in zwei Gruppen aufgeteilt: eine Gruppe wurde mit Cervitec, die andere mit Cervitec Plus behandelt. Die Lacke wurden zu Beginn der Studie und dann jede 6. Woche aufgetragen. Als Endpunkte wurden die Mutans-Streptokokken-Zahl mit CRT bacteria, einem mikrobiologischen Kariesrisikotest, und die okklusale Laserfluoreszenz mit DIAGNOdent von KaVo – einem Gerät zur laserbasierten Kariesdiagnostik – in regelmässigen Abständen bestimmt. Und zwar mit Erfolg: Beide Lacke bewirkten signifikant niedrigere Mutans-Streptokokken-Zahlen in den Fissuren, die auch über die Studiendauer hinweg auf niedrigem Niveau blieben. Die höhere Wirksamkeit des neuen Lackes Cervitec Plus zeigte sich im deutlichen Rückgang der Patienten mit hohen Mutans-Streptokokken-Zahlen in den Fissuren der Molaren nach sechs Wochen (12 % versus 24 %) und nach zwölf Wochen (16 % versus 26 %).

Studie: Sköld-Larsson K, Sollenius O, Petersson LG, Twetman S.: Effect of topical applications of novel chlorhexidine-thymol varnish formula on mutans streptococci and caries development in occlusal fissures of permanent molars (J Clin Dent 2009;20:223-226).

Weitere Informationen

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Internet: http://www.ivoclarvivadent.de

 
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