16. April 2010 in Kategorie: Aktuell
Eingeführt vor 12 Jahren, ist das Knochenaufbaumaterial Cerasorb® aus vielen oralchirurgisch tätigen Praxen nicht mehr wegzudenken. Im Januar 2010 konnte das 1.000.000ste Fläschchen abgefüllt werden.
Für viele Behandler ist das rein synthetisch gewonnene Cerasorb® eine unverzichtbare Alternative zu xenogenem und autologem Knochenersatzmaterial. Und das nicht von ungefähr. Bei der Verwendung eines synthetischen, im Falle von Cerasorb® zu über 99,9 % phasenreinem ß-Tricalciumphosphat sind materialbedingt keine immunologischen oder inflammatorischen Risiken zu befürchten. Mit ein Grund hierfür liegt in einer ausgewogenen Gesamtporosität und einer optimalen Primärpartikelgröße, die Fremdkörperreaktionen verhindert. Die osseokonduktive Eigenschaft lässt die Knochenzellen in das Biomaterial, das synchron zur Knochenneubildung pH-neutral vollständig resorbiert, einwachsen. Das belegt auch das Ergebnis einer internationalen Multicenterstudie: Mit Cerasorb® wird eine dem autologen Knochen gleichwertige Knochenstruktur erzielt.
Cerasorb® gibt es in drei Modifikationen: Cerasorb® mit runder Granula-Form, Cerasorb® Paro mit polygonal gebrochenen Granula und niedriger Porosität sowie Cerasorb® M mit polygonal gebrochenen Granula und hoher Porosität. Durch die variierende Form der Granulate, die verschiedenen Korngrößen (min. 50 µm, max. 2.000 µm) und nicht zuletzt durch die unterschiedliche interkonnektierende Multiporosität sind die drei Produktvarianten spezifisch auf die Indikationsgebiete der Implantologie, Parodontologie und Defektchirurgie ausgerichtet. Die Cerasorb® Produktfamilie ist geeignet für alle Augmentationen wie z.B.: Sinusbodenelevation, Ridge/Socket Preservation, Furkationsdefekte etc..
Cerasorb® wird von der RIEMSER Arzneimittel AG, Geschäftsbereich Dental vertrieben. Weitere Informationen unter www.riemser.com


