24. Februar 2011 in Kategorie: Dentalmarkt

SIRONA: Mit inLab Modelle im eigenen Labor herstellen

Die neue Schleifeinheit und ein Software-Update machen es möglich: Modelle fräsen mit der inLab MC X Die neue Schleifeinheit und ein Software-Update machen es möglich: Modelle fräsen mit der inLab MC X

Bislang erhielt der Zahntechniker über CEREC Connect ein SLA-Modell aus der zentralen Fertigung von Sirona. Künftig
kann er das Modell mit der inLab MC XL-Schleifmaschine direkt im eigenen Labor herstellen. Der Zahntechniker kann im digitalen Verfahren künftig auch die Modelle selbst herstellen, und holt damit die Wertschöpfung komplett ins eigene Labor. Die weiterentwickelte Schleifeinheit inLab MC XL wurde mit neuen Motoren ausgestattet, die sowohl Schleifen
als auch Fräsen können. Zusammen mit dem ab März erhältlichen Software Update inLab V3.85 kann der Zahntechniker künftig erstmals Pin-Modelle fräsen. Damit schließt Sirona die digitale Prozesskette von CEREC Connect komplett. Seit 2009 können Zahnärzte und Zahntechniker über CEREC Connect von Sirona digitale Abformungen austauschen. Bislang erhielten Zahntechniker ein auf Basis dieser Daten in zentraler Fertigung hergestelltes physisches Modell. Jetzt ist es erstmals
möglich, auf Grundlage der digitalen Daten das Modell mit inLab selbst herzustellen.

Flexibel und schnell

Das neue Verfahren bietet dem Labor einen zuverlässigen und wirtschaftlichen Inhouse-Prozess. Damit spart der Zahntechniker Zeit und gewinnt ein Maximum an Flexibilität. Mit CEREC Connect hat er immer die Möglichkeit, das Modell selbst auf der eigenen inLab MC XL herzustellen oder ein SLA-Modell aus der zentralen Fertigung von Sirona zu
bestellen.

Neuer Konstruktionsmodus „Modell“

Für die neue inLab Software wurde ein komplett neues Konstruktionsverfahren entwickelt, das die Datenvorbereitung für die Modellherstellung ermöglicht. Damit können nun Modelle hergestellt werden, die alle Merkmale der bereits bekannten SLA-Modelle von Sirona haben. Über die Software können die Modelldaten beschnitten und Sägeschnitte gesetzt
werden. Die Präparationen kann unterkehlt und die Pin-Löcher gesetzt werden. Einzelne Modellsegmente werden dann über die inLab-Stack-Software in einem ebenfalls neu entwickelten Modellblock positioniert. Auf diese Weise lassen sich Halbkiefermodellpaare und Ganzkiefermodelle oder mehrere kleinere Modelle aus einem Block herstellen. Das Verfahren eignet sich besonders gut für die Herstellung von Teilkiefermodellen bei Einzelzahnversorgungen oder kleineren Brücken im
Seitenzahnbereich.

Präsentation Modellherstellung auf der IDS: Am Sirona-Stand auf der IDS können sich Zahntechniker und Zahnärzte
umfassend über die neuen Möglichkeiten mit CEREC Connect informieren: Halle 10.2, Gang N/O/P, Stand 10.

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