01. September 2010 in Kategorie: Dentalmarkt

Straumann: Die digitale Abformung soll Zahnersatz perfektionieren

Scannen ohne Puder. Die sogenannte konfokale Scantechnik ermöglicht sowohl eine supra – als auch die subgingivale Erfassung der Präparation. Scannen ohne Puder. Die sogenannte konfokale Scantechnik ermöglicht sowohl eine supra – als auch die subgingivale Erfassung der Präparation.

Was sich provokant anhört, scheint bei näherer Betrachtung dieser Prognose so unrealistisch nicht mehr zu sein. Inzwischen sieht man das intraorale Scannen auch in der zahnmedizinischen Fachwelt als eine etablierte Technologie mit Zukunftspotenzial. Zurzeit sind verschiedene Systeme auf dem Markt. Ein Unterscheidungsmerkmal ist das Scannen mit oder ohne Puder, beziehungsweise Scanspray. Nach Auffassung von Hoffmann riskiert man bei der Verwendung von Puder oder Spray, die Aufnahme wiederholen zu müssen. Denn schluckt der Patient während des Scanvorgangs, muss unter Umständen das komplette Prozedere wiederholt werden. Dies wäre bei dem puderfreien System Cadent iTero nicht der Fall, denn die Aufnahmetechnik gestattet es dem Patienten, den Mund zwischendurch zu schließen und wieder zu öffnen. Grundsätzlich gilt, dass beim intraoralen Scannen mit Cadent iTero zahlreiche Schritte des analogen Prozesses entfallen und mögliche Fehlerquellen gegenüber der herkömmlichen Abformung außen vor bleiben. Die bekannten Probleme beim Entnehmen des Abdrucks, beim Gießen der Modelle, beim Zuschneiden und Anpassen oder bei fehlerhaftem Abformmaterial sind damit passé. Präzise Abformungsergebnisse aufgrund genauer Vorlagen seien die Folge. Während der Abformung wird das Scanergebnis dem Behandler in Echtzeit auf dem Bildschirm dargestellt, so dass eventuelle Korrekturen sofort vorgenommen werden können.

Für den Patienten entfallen mögliche Folgetermine, die bei der herkömmlichen Abformung nicht immer auszuschlie-ßen sind. Insgesamt käme es zu einem verbesserten und angenehmeren Gesamtablauf bei der Erstellung der prothetischen Versorgung. Patienten, bei denen eine elektro-nische intraorale Abformung vorgenommen wurde, bestätigten auf Nachfrage, dass sie zukünftig nur noch das digitale Scannen in Anspruch nehmen wollten. Die gesteigerte Patientenzufriedenheit und höhere Präzision bringen beträchtliche Zeit- und Kostenersparnisse, so das Dentalunternehmen Straumann, das seit Frühjahr 2010 Vertrieb und Support für Cadent iTero übernommen hat. Als Spezialist für digitale Arbeitsabläufe sehen die Freiburger dieses System als optimale Ergänzung in den Prozessen der CAD/CAM Technologie. So könnten die generierten Daten der digitalen Abformung an die Straumann Cares Visual 6.0 Software im Dentallabor weitergeleitet und dort verarbeitet werden. Somit sei der gesamte Arbeitsablauf bis hin zur fertigen Krone reibungslos und komplett digital.

Weitere Informationen:

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Internet: http://www.straumann.de

 
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